Moin.

"Was einer alleine nicht schafft,

das schaffen viele."


Friedrich Wilhelm Raiffeisen

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Herzlich Willkommen bei der

Bürgerenergie-Siedenburg i.G.

Noch sinD Wir eine Interessengemeinschaft. Mit Euch möchten wir zu Einer Genossenschaft werden.

Wer wir sind?

Die Menschen rund um die Bürgerenergie-Siedenburg.

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Wer steckt eigentlich hinter der Idee?

Wir möchten Euch hier das Prinzip der Genossenschaft ein bisschen näher bringen und Euch mit Informationen zu unserem ersten Projekt, der Beteiligung an dem Windenergiepark Siede in der Samtgemeinde Siedenburg, teilhaben lassen.

Wir, das sind ein paar lose zusammengewürfelter Menschen jeder Altersgruppe aus den unterschiedlichsten Bereichen. Uns alle verbindet die Idee, dass viele Menschen, die mit einer Stimme sprechen, mehr erreichen können, als ein Mensch allein.


Keiner von uns könnte als Einzelperson eine Windkraftanlage finanzieren, aber zusammen reicht es vielleicht sogar für drei Windkraftanlagen. Wir gründen eine Genossenschaft und laden Euch ein, ein Teil davon zu sein.

Zukünftiger Standort

Windpark Siede

Unser Blog / Aktuelle News

Wir möchten Euch auf dem Laufenden halten.

10.08.2026, ERFASST: Claas meyer

Vom Acker zum Kraftwerk: So entsteht eine Windkraftanlage

Ein Blick hinter die Kulissen einer der beeindruckendsten Baustellen der Energiewende 


Wer schon einmal neben einer modernen Windkraftanlage gestanden hat, kennt das Gefühl: Man legt den Kopf in den Nacken – und staunt. Über 200 Meter ragen die größten Anlagen heute in den Himmel, höher als der Kölner Dom. Doch wie kommt so ein Gigant eigentlich aufs Feld? Wir nehmen Sie mit auf die Baustelle und zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie aus einer grünen Wiese ein Kraftwerk wird, das mehrere tausend Haushalte mit grünem Strom versorgt. 


Bevor der erste Bagger rollt: Planung und Genehmigung 

Der eigentliche Bau ist nur das Finale eines langen Prozesses. Bevor die erste Schaufel Erde bewegt wird, vergehen oft mehrere Jahre mit Standortsuche, Windmessungen, Umwelt- und Artenschutzgutachten sowie dem Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Erst wenn die Genehmigung vorliegt, kann es losgehen und dann geht es erstaunlich schnell: Die reine Bauphase vor Ort dauert in der Regel nur etwa vier bis acht Monate, die eigentliche Errichtung der Anlage sogar nur wenige Wochen. 


Schritt 1: Zuwegung und Kranstellfläche 

Zunächst wird die Baustelle erschlossen. Schwertransporter mit bis zu 80 Meter langen Rotorblättern und Autokräne mit mehreren hundert Tonnen Gewicht brauchen befestigte Wege mit großen Kurvenradien. Deshalb werden Zufahrtswege ausgebaut oder neu angelegt und direkt neben dem künftigen Standort eine ebene, hochverdichtete Kranstellfläche geschottert – etwa so groß wie ein halbes Fußballfeld. Sie muss das enorme Gewicht des Hauptkrans sicher tragen und bleibt auch nach dem Bau für spätere Wartungseinsätze erhalten. 


Schritt 2: Das Fundament – der unsichtbare Riese 

Das Fundament ist der Teil der Anlage, den später niemand mehr sieht – dabei ist es ein Bauwerk der Superlative. In eine kreisrunde Baugrube mit 20 bis 30 Metern Durchmesser wird zunächst ein dichter Korb aus Bewehrungsstahl geflochten, oft mehr als 100 Tonnen schwer. Anschließend rollen die Betonmischer an: In einem einzigen, ununterbrochenen Guss werden je nach Anlagentyp 500 bis 800 Kubikmeter Beton verarbeitet. Danach heißt es warten, denn der Beton braucht rund vier Wochen, um seine volle Festigkeit zu erreichen. Zum Schluss wird das Fundament mit Erde überdeckt. Sichtbar bleibt nur der Sockel, auf dem der Turm ruht. 


Schritt 3: Der Turm wächst in den Himmel 

Jetzt beginnt der spektakuläre Teil. Der Turm wird in Segmenten angeliefert – je nach Bauart als Stahlrohrsektionen, Betonringe oder als Hybridturm aus beidem. Ein Großkran hebt Segment für Segment aufeinander und Monteure verschrauben die Elemente von innen mit hunderten Bolzen. Innerhalb weniger Tage wächst der Turm so auf Nabenhöhen von 130 bis 170 Metern. Bei starkem Wind ruht die Arbeit übrigens. Ausgerechnet der Wind, der die Anlage später antreiben soll, ist während der Montage der größte Gegner. 


Schritt 4: Gondel und Rotor – Präzisionsarbeit in luftiger Höhe 

Ist der Turm komplett, folgt das Herzstück, die Gondel. In diesem Maschinenhaus von der Größe eines Reisebusses sitzen Generator, Getriebe beziehungsweise Direktantrieb und die gesamte Steuerungstechnik. Der Kran hebt das tonnenschwere Bauteil in einem Stück auf die Turmspitze bei der unten am Boden und oben auf dem Turm Teams per Funk zusammenarbeiten. 

Danach kommen die Rotorblätter an die Reihe. Jedes einzelne ist bis zu 85 Meter lang und wird einzeln am bereits montierten Rotorstern befestigt. Wenn sich der Rotor mit einem Durchmesser von 175 Metern langsam in Position dreht, ist der äußere Aufbau meist nur zwei bis vier Wochen nach dem ersten Turmsegment geschafft. 


Schritt 5: Innenausbau, Netzanschluss und Inbetriebnahme 

Was von außen fertig aussieht, ist innen noch eine Baustelle. In den folgenden Wochen verlegen Techniker Kabel im Turm, installieren Aufzug, Steuerschränke und Sicherheitstechnik und verbinden die Anlage über Erdkabel mit dem Umspannwerk. Dann folgt der große Moment, die Inbetriebnahme. Nach umfangreichen Funktionstests und einem Probebetrieb dreht sich der Rotor zum ersten Mal unter Last und die Anlage speist ihren ersten Strom ins Netz ein. Eine moderne Anlage mit bis sieben Megawatt Leistung erzeugt rechnerisch Strom für mehrere tausend Haushalte. 

Zum Abschluss werden die Baustellenflächen zurückgebaut und renaturiert. Übrig bleiben die Anlage selbst, die Kranstellfläche für künftige Wartungen – und ein Kraftwerk, das für die nächsten 20 bis 30 Jahre klimafreundlichen Strom liefert. 


Fazit: Ein Kraftakt, der sich lohnt 

Der Bau einer Windkraftanlage ist Logistik, Ingenieurskunst und Präzisionsarbeit zugleich. Jahrelange Planung, ein Fundament aus über tausend Kubikmetern Beton, Krane in Rekordhöhe und am Ende nur wenige Monate Bauzeit vor Ort. Was bleibt, ist eine der effizientesten Formen, Strom zu erzeugen. Sauber, regional und für Jahrzehnte. Wenn Sie also das nächste Mal eine Windkraftanlage am Horizont sehen, wissen Sie, welche beeindruckende Geschichte hinter jedem einzelnen dieser stillen Riesen steckt. 

24.07.2026, Erfasst: André Kehlbeck.

Was ist eine Bürgerenergiegenossenschaft?

Eine Bürgerenergiegesellschaft ist eine Gruppe von Menschen, die sich zusammenschließt, um gemeinsam Anlagen für erneuerbare Energien, 

wie Windräder oder Solaranlagen, zu bauen und zu betreiben. Die Mitglieder investieren Geld, können mitentscheiden und profitieren von den Einnahmen.

Vorteile einer Bürgerenergiegesellschaft


Mitbestimmung: Die Bürger können bei wichtigen Entscheidungen mitreden.

Jedes Mitglied hat eine Stimme egal wie viel man investiert.


Gewinne bleiben vor Ort: Ein Teil der Einnahmen kommt der Region und den Mitgliedern zugute.


Sicherheit: Die Investitionen der Mitgenossen werden durch regelmäßige Prüfungen des Genossenschaftsverbands und klare Regeln in der Satzung bestmöglich abgesichert.


Förderung erneuerbarer Energien: Sie unterstützen den Ausbau von Wind- und Solarenergie und tragen zum Klimaschutz bei.


Stärkung der Gemeinschaft: Menschen arbeiten gemeinsam an einem Projekt für ihre Region.


Höhere Akzeptanz: Energieprojekte werden oft besser angenommen, wenn die Bürger selbst daran beteiligt sind.

Zeitstrahl

Unsere zeitliche Planung.

2023 SOmmer

Flächenanpachtung

2024/25 Winter

Sachliches Teilprogramm.

2026 Sommer

Netzanschluss.

2026 Herbst

Genehmigung.

2026 Winter

...

2027/28

...

Eine Genossenschaft?

unser Plan und die Genossenschaft.

Einfach erklärt.

Genossenschaft.

Unser Plan.

Was ist eine Genossenschaft… einfach erklärt:

 

Eine Genossenschaft besteht aus ihren Mitgliedern. Jedes Mitglied beteiligt sich mit Anteilen an der Genossenschaft. Die Mindesthöhe eines Anteils beträgt bei uns 250 Euro.


Jedes Mitglied der Genossenschaft hat unabhängig der Höhe Ihres/Seines Anteils eine Stimme. Es ist also egal, wie hoch die Höhe Deines Anteils ist, Du bestimmst mit. Die Höhe oder die Anzahl der Anteile geben am Ende den Ausschlag, wie viele Windkraftanlagen oder andere zukünftige Projekte wir als Genossenschaft finanzieren können.


Um sicherzustellen, dass der Austritt einer Person, die ihren Anteil mit viel Geld gekauft hat, den anderen nicht zu weh tut, überlegen wir aktuell, bis zu welcher Höhe wir die Anteile zulassen. Verwaltet wird die Genossenschaft durch einen Vorstand. Dieser Vorstand wird durch einen Aufsichtsrat ernannt, der von den Mitgliedern gewählt wird.

Die Genossenschaft selbst ist Mitglied im Genossenschaftsverband, der im Interesse aller Mitglieder regelmäßig die wirtschaftlichen Verhältnisse und sowohl die Ordnungsmäßig der Geschäftsführung als auch den Jahresabschluss prüft.

 

Abhängig von der Höhe der Anteile werden die Mitglieder der Genossenschaft an den Gewinnen beteiligt. Diese sogenannte Dividende hängt von vielen Faktoren ab. Da wären zum Beispiel die Finanzierung der Windkraftanlage bzw. der Windkraftanlagen. Je mehr Geld wir im Vorfeld einsammeln, desto weniger Zinsen müssen an die Banken bezahlt werden. Dazu kommen das Verhandlungsgeschick der Projektierer, die den erzeugten Strom am Markt verkaufen, und natürlich auch der Wind.

 

Seid uns nicht böse, aber wir sind ehrlich und möchten Euch an dieser Stelle nicht mit den höchstmöglichen Dividenden locken,.. dafür spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Was wir Euch sagen können, ist, dass andere ähnliche Projekte gute Dividenden erzielen. Und, um ganz ehrlich zu sein, es wird wahrscheinlich drei Jahre dauern, bis die ersten Dividenden ausgezahlt werden.

Weitere Informationen

Unsere Präsentationen von unserer Informationsveranstaltung

am 17.03.2025 in Siedenburg zum durchblättern.

Genossenschaft einfach erklärt.

Copyright Genossenschaften.de

Warum Windenergie?

Erneuerbare Energien.

Lasst uns gemeinsam unsere Umwelt schonen.

Energie.

Warum Wind?

Zugegeben, auch wir mussten uns mit dem Gedanken anfreunden, dass in unserer Mitte ein Windpark entsteht. Der Blick aus dem Fenster, die Weite und die Dimensionen verändern sich. Es bestehen Sorgen bezüglich der Geräusche und Schatten.


Demgegenüber steht der Bedarf an erneuerbaren Energien, um die Energiewende zu bewerkstelligen und unseren Kindern und Enkel eine Welt zu hinterlassen, in der sie ohne Dürren, ohne Überschwemmungen und ohne Hunger leben können.

Die Beteiligung an einem Windpark bietet jedem die Möglichkeit, sich sowohl für die Zukunft einzusetzen als auch finanziell davon zu profitieren. Die durch die Windkraft erwirtschafteten Gewinne kommen sowohl uns als Genossenschaft, als auch der Region zugute. Dies wäre durch große Betreiber, die nicht vor Ort angesiedelt sind, nicht der Fall.


Niedersachsen hat die Flächen und Windverhältnisse, die den Bau von Windkraftanlagen im Rahmen der gesetzliche Vorgaben so interessant machen.

 

Die Schaper&Campe Regio GmbH bietet uns die Möglichkeit in dieses Projekt zu investieren… und diese Gelegenheit sollten wir nutzen.

Instagram Impressionen.

Ein Blick hinter die Kulissen.

Mitmachen?

Wir freuen uns auf Euch.

Ihr wollt mehr Information, Investieren oder

sogar an dem Projekt aktiv mitarbeiten?

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